MATRIXMANAGEMENT Audi

MATRIXMANAGEMENT GMBH – DIE SPEZIALISTEN FÜR LED-DISPLAYS IN JEDER GRÖSSE

Fullservice für Veranstaltungen, Messen und Festinstallationen.

Die MATRIXMANAGEMENT GmbH ist im professionellen AV-Medien/Digital Signage Markt weltweit aktiv. LED-Displays für Messen und Events, aber auch zur Festinstallation werden geplant, konstruiert, gefertigt und installiert. MATRIXMANAGEMENT übernimmt die komplette Projektabwicklung. Vier Subbrands bieten jeweils die individuellen und unabhängigen Kerndienstleistungen an: MATRIX FOR PRODUCTION, MATRIX FOR CONSULT, MATRIX FOR INSTALL, MATRIX FOR SOLUTION. Eine schlanke Unternehmensstruktur und konsequente Nutzung von lokalen Produktionskapazitäten und Ressourcen im Equipment und Personal machen das Unternehmen effektiv und flexibel.

Umgeben von altem Baumbestand im Grünen finden wir den „Leuze Campus“. Er liegt in dem kleinen Städtchen Owen (gesprochen Auen) am Fuße der Teck, einem Berg am Rande der Schwäbischen Alb. Die Ursprünge der gleichnamigen Gipfelburg gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Im „Leuze Campus“ ist ebenfalls Geschichte sichtbar, hier Industriegeschichte. Auf dem Gelände und in den Gebäuden einer alten Kammgarnfabrik, begegnen sich Tradition und Moderne auf sehr ansprechende Weise. Das Äußere ist nahezu unverändert erhalten, Backsteinbauten mit Sheddächern. In einem Gebäudeteil finden wir das Büro der MATRIXMANGEMENT GmbH. Dort treffen wir uns mit Albrecht Götz in einem modernen, hellen und lichtdurchfluteten Büro, mit einer Wand von großflächigen LCD-Displays sowie ansprechenden Arbeitsplätzen, Besprechungsräumen und Aufenthaltsflächen.

Wir wollen von ihm erfahren, wofür er Inventor einsetzt. Albrecht Götz hat seinen Arbeitsplatz auf der Galerie und ist zuständig für die mechanische Konstruktion der AV-Wände, die MATRIXMANGEMENT GMBH weltweit für Messen und Events projektiert, konstruiert und bauen lässt. Er erklärt uns das Prinzip: Die LCD-Panels sind Massenware aus China. Sie werden in handlichen Größen von 400 x 400 mm, über 500 x 500 mm, bis zu 610 x 343 mm (16:9) produziert und lassen sich zu Projektionswänden in jeder Größe zusammensetzen. Auch die Ansteuerung der Wände mit Bildern und Videos, durch Computer mit entsprechender Software, ist Standard. In U-Bahn Stationen, Bahnhöfen und an Gebäuden sind sie zu sehen.
„Das sind nicht unsere Baustellen. Wir kommen immer dann ins Spiel, wenn andere ablehnen. Geht nicht gibt es bei uns nicht“, sagt Albrecht Götz nicht ohne Stolz. Er muss versuchen aus den Ideen der Designer, Architekten und Messeplaner reale Objekte zu konstruieren und bisher gelang ihm das auch immer. Ein Projekt, das ihm alles abverlangt hat, war das Großdisplay in der Audi Messehalle auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt 2015. Sie bestand aus einem sechseckigen Mittelteil und zwei seitlichen Flügeln, mit einer Breite von 13 m, einer Höhe von 4 m und einer Fläche von ca. 55 m². Die Schwierigkeit liegt darin, dass die Panels nicht zugeschnitten werden können und bei solch freien Formen treppenförmige Ränder entstehen.
Deshalb müssen die Ränder verblendet werden und dafür gibt es nichts von der Stange zu Kaufen. Außerdem stellt die Befestigung und die Statik solcher Objekte Albrecht Götz jedes Mal wieder vor neue Herausforderungen. Erschwerend kommt hinzu, dass einzelne Panels auch schon mal ausfallen können und ersetzt werden müssen. Das heißt, die Zugänglichkeit, bzw. Servicefreundlichkeit muss konstruktiv berücksichtigt werden. Die Projekte entwickelt Albrecht Götz mit Inventor. Ganz nebenbei erzählt er uns, dass er gar kein gelernter Konstrukteur ist.

Er kam zwar aus der Metallbranche musste aber nach einem Unfall umschulen. Dort lernte er verschiedene CAD-Systeme kennen, unter anderem auch Inventor.
Als er zu MATRIXMANAGEMENT kam, konnte er sich seine Software auswählen und er entschied sich für Inventor.

„Inventor ist leicht zu erlernen und kann alles was ich brauche und wahrscheinlich noch viel mehr“,

sagt Albrecht Götz und in seiner schwäbischen Art stapelt er dabei etwas tief. Denn es ist schon einiges was von ihm abverlangt wird.
Er war bis vor kurzem allein verantwortlich für die mechanische Konstruktion bei MATRIXMANAGEMENT, erst 2017 kam ein neuer Mitarbeiter dazu. Die Objekte werden im Haus bis ins letzte Detail aus modelliert und die Zeichnungen an die Subunternehmer zur Fertigung weiter gegeben. Zudem werden seine Inventor-Modelle beim Auftraggeber zum kompletten 3D-Modell des Objekts zusammengesetzt. Der Datenaustausch findet meist im .stp-Format statt.
Gefertigt, montiert und installiert wird von Subunternehmern. „Da kann man nicht mal schnell in der Werkstatt noch Änderungen anbringen, es muss gleich passen. Vor Ort ist dann nur ganz wenig Spielraum“. Manche Projekte bereiten Albrecht Götz auch schon mal schlaflose Nächte.

Das ist dann der Fall, wenn er innerhalb von zwei Tagen eine Kalkulation für einen Auftrag abliefern muss. Oder wenn er für eine Messe in Shanghai die Produktion in Rekordzeit bis Ende Januar fertig haben muss. Die Anlage wird dann im Container verpackt und im April innerhalb von Tagen aufgebaut. Wehe, wenn dann etwas nicht stimmt. Aber inzwischen hat er sich auch schon viele Hilfsmittel selbst erstellt, sowohl Kalkulationstabellen in Excel, als auch eine Bibliothek von Standardbauteilen im Inventor.
Eine super Sache ist für Albrecht Götz auch der Anwender-Stammtisch der KAILER & SOMMER GmbH am Standort Wendlingen. Vor allem er als Einzelkämpfer kann sich dort immer wieder Tipps und Tricks von den Technikern der KAILER & SOMMER GmbH und Kollegen aus anderen Firmen holen. Sein Fazit zu Inventor aber ist eindeutig: „Mit Inventor bekommt man viel CAD zum fairen Preis!“.

 

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